Sänger/in Sopran

Margot Genet

Lange Biographie

«Die junge Sopranistin ist eine herausragende Entdeckung», schrieb kürzlich die Westdeutsche Allgemeine Zeitung voller Begeisterung über das neue Mitglied des Opernstudios NRW, einer Kooperation der Opernhäuser von Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal.

Zuvor war man im Opernstudio der Opéra de Lyon, dann in der Académie Philippe Jaroussky ("Beethoven"-Jahrgang) sowie bei der Royaumont-Stiftung (2021) auf die Sopranistin mit «silbriger Höhe» (Quelle: olyrix.com) aufmerksam geworden. Sie war außerdem Preisträgerin des Wettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg 2017 sowie Trägerin des Hamel-Förderstipendiums 2016 und des Malvina und Denise Menda-Stipendiums der Pariser Opéra Comique 2021.

Die in Limoges (Frankreich) geborene Sängerin studierte Gesang und Cello in ihrer Heimatstadt ehe sie an der Haute Ecole de Musique de Genève (mit Bachelor-Abschluss) sowie ab 2019 an der Universität der Künste in Berlin in der Klasse von Elisabeth Werres ihr Masterstudium absolvierte. Sie besuchte außerdem zahlreiche Meisterklassen von Edith Wiens, Hedwig Fassbender, Elène Golgevit, Regina Werner und Ludovic Tézier. Schon während ihres Studiums trat sie als Drusilla in L'incoronazione di Poppea, Susanna in Le Nozze di Figaro, La Femme in La Voix Humaine und Flora in The Turn of the Screw im Rahmen szenischer Produktionen auf.

Seit 2019 war sie regelmäßig bei Opernveranstaltern zu erleben: An der Opéra de Lyon als Feuer, Prinzessin und Nachtigall in L’Enfant et les Sortilèges, Ygraine in Ariane et Barbe-Bleue, Poussette in Manon (mit konzertanter Übernahme an das Théâtre des Champs-Elysées in Paris), im Stift Royaumont (Poppea in Händels Agrippina), im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen (Eurydike in Orpheus in der Unterwelt) sowie an der Oper Dortmund (Titelpartie in Die Kinder des Sultans, einer Uraufführung von Avner Dorman).

Im Sommer 2022 gehörte sie zu den ausgewählten Künstler*innen beim renommierten Atelier Lyrique der Verbier Festival Akademie. Ihre Opernpläne in dieser Spielzeit umfassen ihr Rollendebüt als Norina (Don Pasquale) im Musiktheater Gelsenkirchen, Papagena (Die Zauberflöte) und Manja (Gräfin Mariza) an der Oper Dortmund, Barbarina (Le Nozze di Figaro) am Theater Wuppertal sowie und ihr Debüt an der Opéra Comique (Lisbé in Zémire et Azor von Grétry).

Auf dem Konzertpodium war sie jüngst beim Festival de l'Abbaye de Sylvanès (Fauré-Requiem), beim Festival 1001 Notes, beim Würzburger Mozart-Fest sowie bei Gastspielen mit dem Orchestre national de Lyon und mit der Neuen Philharmonie Westfalen zu hören. Sie arbeitet regelmäßig mit dem Ensemble Correspondances zusammen und gibt Liederabende gemeinsam mit der Pianistin Justine Eckhaut.

September 2022

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