Sänger/in Sopran

Margot Genet

Lange Biographie

Nachdem sie in den letzten zwei Jahren Mitglied des Opernstudios der Opéra de Lyon und der Académie Philippe Jaroussky ("Beethoven"-Jahrgang) war, ist Margot Genet seit 2021/22 Mitglied des Opernstudios NRW (eine Kooperation zwischen den Opernhäusern von Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal), wo sie die Gelegenheit hat, an zahlreichen szenischen Produktionen teilzunehmen.

Die in Limoges (Frankreich) geborene Sängerin studierte Gesang und Cello in ihrer Heimatstadt ehe sie an der Haute Ecole de Musique de Genève (mit Bachelor-Abschluss) sowie ab 2019 an der Universität der Künste in Berlin in der Klasse von Elisabeth Werres ihr Masterstudium absolvierte. Sie besuchte außerdem Meisterklassen von Helen Donath, Hedwig Fassbender, Elène Golgevit, Regina Werner und Ludovic Tézier. Während ihres Studiums trat sie bei szenischen Produktionen als Drusilla in L'incoronazione di Poppea, Susanna in Le Nozze di Figaro,  Elle in La Voix Humaine und Flora in The Turn of the Screw auf.

2019/20 wirkte sie bei einer Produktion von Ravels L’Enfant et les Sortilèges (als Feuer, Prinzessin, Nachtigall sowie in weiteren Partien) mit, und das sowohl auf der Bühne der Lyoner Oper als auch bei einem Gastspiel am Royal Opera House Muscat (Oman). 2020/21 war sie wieder auf der Bühne der Lyoner Oper in Ariane et Barbe-Bleue (Ygraine), inszeniert von La Fura dels Baus/Àlex Ollé, zu erleben.

Als Stipendiatin der Fondation Royaumont nahm sie im Sommer 2021 an einer Produktion von Händels Agrippina (Poppea, musikalische Leitung: Benoît Hartoin, Regie: Mariame Clément) teil. Ihre Opernpläne 2021/22 umfassen Manon (Poussette) bei konzertanten Aufführungen an der Lyoner Oper und im Théâtre des Champs-Elysées, Orpheus in der Unterwelt (Eurydice) an der Oper von Gelsenkirchen sowie die Titelpartie in Die Kinder des Sultans, einer Uraufführung von Avner Dorman an der Oper Dortmund.

Auf den Konzertpodien war sie jüngst beim Festival de l'Abbaye de Sylvanès (Fauré-Requiem), beim Festival 1001 Notes und beim Würzburger Mozart-Fest zu erleben, wo sie Lieder von Aribert Reimann in Anwesenheit des Komponisten interpretierte. Ihr begeistertes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik; so brachte sie gemeinsam mit Axel Bauni die Vier Grabschriften von Nelly Sachs von Alexander Muno anlässlich eines der Dichterin gewidmeten Konzerts in der Akademie der Künste in Hamburg zur Uraufführung. 2020/21 sang sie erstmals mit dem Orchestre national de Lyon. 2021/22 geht sie u.a. mit dem Ensemble Correspondances auf Konzerttournee.

Seit 2016 tritt sie europaweit regelmäßig mit der Pianistin Justine Eckhaut auf - so auch kürzlich im Rahmen der Konzerte der "Amici del Loggione del Teatro alla Scala". Ihr breites Repertoire umfasst Werke von Mozart über Schumann und Debussy bis Messiaen. Das Duo wird von Persönlichkeiten wie etwa David Selig, Eric Schneider und Sarah Tysman unterstützt.

Als Preisträgerin des Wettbewerbes Kammeroper Schloss Rheinsberg (2017) und des Hamel Förderstipendiums (2016), machte die Sopranistin mit "silbriger Höhe" (Quelle: olyrix.com) auch beim « Concours Jeunes Espoirs de l’Opéra Grand Avignon » (2015) und beim "Concours Corneille, concours International de Musique Baroque" (2019) auf sich aufmerksam. Soeben wurde ihr ein "Malvina und Denise Menda"-Sitpendium von der Opéra Comique verliehen.

Februar 2022

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