Erstmals am Pult der Dresdner „Wunderharfe“

Für jeden Dirigenten ist der Ruf, zum ersten Mal die Sächsische Staatskapelle zu leiten, ein magischer Moment seiner Laufbahn. Richard Wagner hatte das Orchester, das mit über 450 Jahren Bestand zu den ältesten der Welt zählt, als die königliche „Wunderharfe“ bezeichnet. Alfred Eschwé widerfährt jetzt diese besondere Ehre mit deutschem Stammrepertoire und das zudem in einer Premiereneinstudierung.

Für Albert Lortzings komische Oper Der Wildschütz tritt Alfred Eschwé am 10. Oktober 2015 erstmals an das Pult der Semperoper. Er hatte mit diesem Werk bereits 2013 in Wien einen großen Premierenerfolg. Speziell weil die deutsche Spieloper im heutigen Opernbetrieb stiefmütterlich behandelt wird, bedarf es eines kenntnisreichen Kapellmeisters, um ein solches Werk zur Wirkung zu bringen. 

Alle Details zur Dresdner Premierenserie