Dirigent/in

Pierre Mosnier

Lange Biographie

Der 1990 geborene französische Dirigent Pierre Mosnier hat seine Karriere in den vergangenen Jahren an einigen der renommiertesten Opernhäuser und Bühnen Europas entfalten können. Sein besonderes Interesse gilt der Oper und dem französischen Repertoire. 2024 war er Assistent von Susanna Mälkki bei der Produktion von Claude Debussys Pelléas et Mélisande beim Festival d’Aix-en-Provence. Von seiner Arbeit beeindruckt, engagierte ihn die finnische Dirigentin 2025 erneut als ihren Assistenten für die Neuproduktion von Gabriel Faurés Pénélope an der Bayerischen Staatsoper.

2026 kehrte er als Assistent an die Bayerische Staatsoper zurück, wo er an der Seite von Nathalie Stutzmann die Neuproduktion von Gounods Faust betreute. 2027 wird er mit der französischen Dirigentin bei Massenets Werther an der Opéra National de Paris erneut zusammenarbeiten. Darüber hinaus arbeitete er 2026 mit Adrien Perruchon an der Wiederaufnahme von La Fille du Régiment an der Opéra de Tours.

Von 2022 bis 2025 war Pierre Mosnier Assistenzdirigent des Orchestre National de France. In dieser Zeit war er unter anderem an den Aufnahmen der vollständigen Sinfonien von Georges Enesco (Deutsche Grammophon) sowie des gesamten Orchesterwerks von Maurice Ravel (Naïve) beteiligt. Dabei arbeitete er mit international renommierten Künstler:innen wie Diana Damrau, Stéphanie d’Oustrac, Renaud Capuçon, Daniil Trifonov und Julia Fischer zusammen.

Als ausgewiesener Spezialist sowohl des symphonischen als auch des Opernrepertoires wird er regelmäßig eingeladen, Orchester wie das Orchestre National de Mulhouse, das Orchestre de l’Opéra de Tours, das Orchestre Les Ondes Plurielles, das Orchestre Colonne und seit 2024 das Orchestre Lamoureux zu dirigieren, zu dem er seither jedes Jahr zurückkehrt. 2025 gab er außerdem sein Debüt mit dem Orchestre National Avignon-Provence.

2022 gründete er in Le Croisic (Frankreich) das Festival "Les Musicales d’été", das internationale Soliste:innen und Instrumentalist:innen aus den führenden französischen Orchestern zu einer Konzertwoche zusammenbringt. Auf dem Programm stehen Kammermusik, symphonische Programme und große Opernabende.

Pierre Mosnier war Georges Prêtre eng verbunden, der ihn bereits zu Beginn seiner Karriere unterstützte. Er studierte in Paris und setzte anschließend seine Ausbildung bei renommierten Dirigent:innen wie Neeme Järvi, Paavo Järvi, Tugan Sokhiev und Cristian Măcelaru fort.

September 2026

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Laurent Delage

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