Sänger/in Sopran

Leah Krasilovskaia

Lange Biographie

In Kursk (Russland) geboren hörte Leah Krasilovskaia mit fünf Jahren erstmals im TV eine Opernarie, was für sie einer Offenbarung gleichkam. Von diesem Augenblick an hatte sie den Traum, selbst Opernsängerin zu werden.

Leah Krasilovskaia studierte am renommierten Moskauer Gnessin-Institut, das sie 2020 abschloss (Master of Arts mit Auszeichnung in der Sparte „Oper“). Ihre überragende Leistung im Rahmen einer Masterklasse von Yuly Khomenko bescherte ihr ein Stipendium, mit dem sie ein Jahr lang weiterführende Studien an der Musik- und Kunst- Privatuniversität der Stadt Wien betreiben konnte. Daneben studierte sie auch an der katalanischen Hochschule für Musik in Barcelona.

Die stimmlichen Möglichkeiten der jungen Sängerin erstrecken sich über erstaunliche 3 ½ Oktaven. In ihrer leidenschaftlichen Beschäftigung mit vokaler Technik konnte sie neben der eigentlichen Ausbildung auch die Gesangsschule der italienischen Meister von einem Schüler Franco Corellis erlernen. Aus dem Bestreben, die eigene Technik zu vervollkommnen, führte sie eine vergleichende Studie alter und neuer Gesangsschulen durch, die sich auf den Ausgangspunkt von Fjodor Schaljapin bezog.

Leah Krasilovskaia war siegreich bei Wettbewerben in Moskau: „Natalia Shpiller“ (1. Preis 2016) sowie „Romantik: Quellen und Perspektiven in Memoriam Elena Gnessin“ (1. Preis 2018). In der Akademie der Oper von Florenz erarbeitete sie sich die Titelpartie von Lucia di Lammermoor. Ihr Bühnendebüt feierte Sie in Moskau mit der Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail).

Ihr Opernrepertoire umfasst außerdem Partien wie Amina (La Sonnambula), Violetta (La Traviata), Tatjana (Jewgenij Onegin), Musetta (La Bohème) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos).


Dezember 2021

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Laurent Delage

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